Wie können Volkshochschulen Angebote entwickeln, die wirklich alle erreichen? Eine vielversprechende Antwort liefert das Konzept der partizipativen Angebotsentwicklung. Statt Zielgruppen lediglich zu analysieren, werden potenzielle Teilnehmende – hier Menschen mit Behinderungen – aktiv in die Planung und Gestaltung von Kursen einbezogen.
Ausführlich beschrieben wird dieser Ansatz im Beitrag von Barbara Dietsche und Susanne Bell in der Ausgabe 1/2025 der Zeitschrift für Erwachsenenbildung und Behinderung. Ihr Artikel zeigt, wie Beteiligung weiter lesen ...
Inklusion in der Erwachsenenbildung bedeutet mehr, als Angebote formal für alle zu öffnen. Sie verlangt, reale Zugangshürden ernst zu nehmen und Bildungsformate entsprechend anzupassen. Ein Beispiel dafür ist der vhs-Kurs „Zumba – Tanzen im Sitzen“, der in einer Wohnanlage für Menschen mit Behinderung in Frankfurt durchgeführt wurde. Aufbauend auf dem Tanz- und Fitnesskonzept Zumba entstand ein Bewegungsangebot, das Rhythmus, Aktivierung und Gemeinschaft auch für Menschen mit stärkeren körperlichen und teilweise weiter lesen ...
Wie lesen und schreiben blinde Menschen? Diese Frage bildete den Ausgangspunkt eines besonderen Kurses im regulären Programm einer Volkshochschule. Unter dem Titel „Wie lesen und schreiben blinde Menschen? – Praktische Einführung in die Brailleschrift“ erhielten die Teilnehmenden nicht nur theoretische Einblicke in ein taktiles Schriftsystem, sondern vor allem die Möglichkeit, Barrierefreiheit ganz konkret zu erleben. Das Angebot war bewusst kein Sonderformat, sondern selbstverständlicher Bestandteil des allgemeinen Kursprogramms – ein weiter lesen ...
Was bedeutet Ableismus – und warum ist dieser Begriff für aktuelle Inklusionsdebatten so relevant? Mit dieser Fragestellung widmete sich ein thematischer Kursabend im vhs-Programm einem Konzept, das in deutschsprachigen Bildungszusammenhängen noch vergleichsweise neu ist, international jedoch zunehmend an Bedeutung gewinnt. Unter dem Titel „Was bedeutet Ableismus? Ein Kurs über Wahrnehmung und Vorurteile“ wurde ein Raum geschaffen, in dem gesellschaftliche Normvorstellungen, Diskriminierungsstrukturen und eigene Denkmuster kritisch reflektiert weiter lesen ...
Inklusion in der Erwachsenenbildung wird besonders dann sichtbar, wenn sie im Alltag selbstverständlich gelebt wird. Ein gelungenes Beispiel dafür ist der vhs-Kochkurs „Bestens versorgt und ruckzuck fertig“, der als reguläres Angebot im Programm verankert war und gezielt gehörlose sowie nicht gehörlose Menschen zusammenbrachte. Ziel war es, ein gemeinsames Lernerlebnis zu schaffen und Kommunikationsbarrieren konsequent abzubauen.
Geleitet wurde der Kurs von einer erfahrenen Dozentin. Von Beginn an wurde sie von zwei professionellen weiter lesen ...
Checkliste
Ankündigung
Berichte
Erfahrungsaustausch
Fachtage
Menschen
Publikationen
Tipps und Tricks
Veranstaltungen
Checkliste zur Konzeption inklusiver historisch-politischer Bildungsangebote
Gemeinsam planen statt nur befragen: Partizipative Angebotsentwicklung an Volkshochschulen
Bildung für alle – aber auch für jede*n?
Hierbleiben… Spuren nach Grafeneck
„Teilhabe VEREINfacht“ – Ein Rückblick auf den Fachtag zur Inklusion im Verein

Zentrum für inklusive Lernkultur der Bildungspartner Main-Kinzig
und des Behindertenwerks Main-Kinzig
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